Für Sie geöffnet
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| Di | 8 - 12 Uhr & 14 - 18 Uhr |
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Vielleicht spüren Sie es im Bauch, sobald Sie nur an einen Termin denken. Manche erinnern sich an schlechte Erfahrungen, andere haben Angst vor Spritzen, Geräuschen oder dem Gefühl, „die Kontrolle zu verlieren“. Das ist nichts Ungewöhnliches und ganz sicher kein Grund, sich zu schämen. In der Zahnarztpraxis im Turley Areal in Mannheim sind Angstpatientinnen und Angstpatienten ausdrücklich willkommen. Unser Ziel ist nicht, Sie zu überreden, sondern Ihnen Sicherheit zu geben, damit Behandlung überhaupt wieder möglich wird.
Oft beginnt alles mit einem Termin, bei dem noch gar nichts gemacht werden muss. Wir besprechen, wovor Sie genau Angst haben, was Sie in der Vergangenheit belastet hat und was Ihnen helfen würde. Viele möchten klare Absprachen, Pausen, ein Handzeichen oder das Gefühl, jederzeit stoppen zu können.
Genau das bauen wir in den Ablauf ein. Wenn Sie möchten, erklären wir auch, welche Schritte geplant sind, in welcher Reihenfolge und wie sich das anfühlen kann. Wissen nimmt oft Druck heraus.
Wenn eine Behandlung nötig ist, arbeiten wir so schonend wie möglich. Eine zuverlässige Betäubung ist dabei zentral, ebenso eine ruhige Arbeitsweise und eine verständliche Kommunikation währenddessen. Wir sagen nicht einfach „das dauert nur kurz“, sondern wir geben Ihnen Orientierung: Was passiert jetzt, was ist gleich vorbei, wann kommt der nächste Schritt. Wenn es hilft, machen wir zwischendurch bewusst kurze Unterbrechungen, damit Sie einmal schlucken, durchatmen oder sich neu sortieren können.
Manchmal steckt hinter der Angst auch eine lange Pause in der Zahnpflege oder im Zahnarztbesuch und dann wirkt die Situation wie ein großer Berg. Wir teilen diesen Berg in überschaubare Abschnitte. Oft starten wir mit dem, was schnell Entlastung bringt, zum Beispiel eine akute Stelle beruhigen, eine Kante glätten oder eine entzündete Region behandeln. Danach folgt Schritt für Schritt der Aufbau.
Angst verschwindet selten durch einen einzigen Termin. Sie wird kleiner, wenn sich wiederholt zeigt: Ich werde ernst genommen, ich kann stoppen, und es tut nicht weh. Deshalb planen wir so, dass Sie wieder Kontrolle erleben.
Dazu gehört auch, dass wir Sie nicht mit zu vielen Informationen überladen, aber Ihnen auf Wunsch alles erklären. Viele Patientinnen und Patienten möchten außerdem einen festen Ansprechpartner, klare Routine und kurze, gut planbare Termine.
Dann stoppen wir sofort. Wir vereinbaren vorab ein Handzeichen, und Pausen sind jederzeit möglich. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob und wie es weitergeht.
Ja. Viele starten genauso. Ein erstes Gespräch ohne Eingriff kann der wichtigste Schritt sein, um Vertrauen aufzubauen und einen Plan in kleinen Etappen zu entwickeln.